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Psychologie und Wohlbefinden

Perfektionismus - Segen oder Fluch?

Drei Formen des Perfektionismus, ihr Zusammenhang mit Burnout und Prokrastination und fünf Wege, ungesunden Perfektionismus zu zähmen.

Ihr Kollege gibt die Präsentation ab und geht zum Mittagessen. Sie schreiben sie zum dritten Mal um, weil die Schrift auf Folie 14 nicht stimmig wirkt. Abgabe ist in einer Stunde. Zum Mittagessen kommen Sie nicht. Und die Präsentation? Die wird hervorragend. Nur pünktlich abgeben werden Sie sie vielleicht nicht.

Perfektionismus ist eine merkwürdige Eigenschaft. Im Vorstellungsgespräch führen ihn Menschen als Stärke an. Die Psychologie untersucht ihn als Risikofaktor für Depression und Burnout. Wer hat recht? Beide. Es kommt darauf an, um welche Art von Perfektionismus es geht.

Was Perfektionismus wirklich ist und warum er sich nicht einfach abtun lässt

Perfektionismus ist mehr als der Wunsch, Dinge gut zu machen. Das wären schlicht Ansprüche. Perfektionismus ist die Verbindung aus extrem hohen persönlichen Maßstäben und einer harten Bewertung der eigenen Leistung. Der Psychologe Gordon Flett hat es einfach ausgedrückt: Ein Perfektionist ist nicht jemand, der Dinge perfekt macht, sondern jemand, der sie perfekt braucht.

Und genau da beginnt das Problem. Denn "perfekt" ist ein bewegliches Ziel. Sie erreichen es, legen die Latte höher und haben erneut das Gefühl, es reiche nicht. Es ist wie Salzwasser trinken: Je mehr Sie trinken, desto durstiger werden Sie.

Zugleich lässt sich nicht behaupten, Perfektionismus sei nur schädlich. Eine Chirurgin, die während einer Operation auf absoluter Präzision besteht, handelt richtig. Ein Entwickler, der fehlerhaften Code nicht in den Produktivbetrieb lässt, schützt die Nutzer. Schwierig wird es, wenn Sie dieselbe Haltung auf eine Routinemail anwenden oder darauf, wie das Wohnzimmer aussieht, bevor Gäste kommen.

Drei Gesichter des Perfektionismus: das Modell von Hewitt und Flett

Die kanadischen Psychologen Paul Hewitt und Gordon Flett stellten 1991 ein Modell vor, das drei Dimensionen des Perfektionismus unterscheidet. Es geht nicht nur darum, wie perfektionistisch Sie sind, sondern wohin sich dieser Perfektionismus richtet.

Dimension Richtet sich auf Typischer Gedanke
Selbstorientiert Sie selbst "Ich muss eine makellose Leistung abliefern."
Fremdorientiert Andere Menschen "Warum können die anderen es nicht ordentlich machen?"
Sozial vorgeschrieben Von anderen auf Sie "Alle erwarten Perfektion von mir."

Der selbstorientierte Perfektionismus ist die Variante, an die die meisten zuerst denken. Sie setzen sich hohe Maßstäbe, gehen hart mit sich um und ertragen eigene Fehler schlecht. Diese Form hat zwei Seiten. Auf der einen stehen Disziplin, Gründlichkeit und hochwertige Arbeit. Auf der anderen: Erschöpfung, unablässige Selbstkritik und die Unfähigkeit, sich über Ergebnisse zu freuen, weil sie immer noch besser hätten ausfallen können.

Der fremdorientierte Perfektionismus ist weniger bekannt, in der Praxis aber gut sichtbar. Das ist die Chefin, die einen Bericht dreimal wegen der Formatierung zurückschickt. Der Partner, der die Art kritisiert, wie Sie die Zwiebeln geschnitten haben. Der Vater, für den eine Drei im Zeugnis Versagen bedeutet. Diese Menschen legen ihre unrealistischen Maßstäbe an alle um sie herum an. Und wundern sich dann, warum niemand gern Zeit mit ihnen verbringt.

Der sozial vorgeschriebene Perfektionismus gilt der Forschung als problematischste Variante. Es geht nicht um eigene Maßstäbe, sondern um die Überzeugung, andere erwarteten Perfektion. Eltern, Vorgesetzte, Partnerin, Gesellschaft. "Ich muss die Beste sein, sonst weisen sie mich ab." Diese Form hängt am stärksten mit Angst, Depression und Burnout zusammen, weil die unerfüllbaren Erwartungen von außen zu kommen scheinen und sich Ihrer Kontrolle entziehen.

Thomas Curran und Andrew Hill veröffentlichten 2019 eine Studie, die Daten von mehr als 40.000 Studierenden aus den Jahren 1989 bis 2016 auswertete. Sie fanden, dass alle drei Formen des Perfektionismus in diesem Zeitraum zugenommen hatten, der sozial vorgeschriebene jedoch am schnellsten, um 33%. Soziale Medien, der ständige Vergleich mit anderen und wachsender Leistungsdruck dürften dabei eine Rolle spielen.

Adaptiv oder maladaptiv: wo die Grenze verläuft

Neben dem Modell von Hewitt und Flett gibt es eine einfachere Unterscheidung, die im Alltag oft mehr bringt. Perfektionismus lässt sich in zwei Pole teilen: adaptiv (gesund) und maladaptiv (schädlich).

Ein adaptiver Perfektionist setzt sich hohe Ziele, kommt aber damit zurecht, wenn er sie verfehlt. Er macht einen Fehler, lernt daraus und geht weiter. Seine Motivation ist Wachstum und Verbesserung, nicht die Angst vor dem Scheitern. Diese Person sagt "ich will das so gut machen, wie ich kann" und meint damit den Weg, nicht nur das Ergebnis.

Ein maladaptiver Perfektionist setzt sich ebenso hohe Ziele, bricht aber zusammen, wenn er sie verfehlt. Jeder Fehler ist eine Katastrophe. Jeder Rückschlag ein Beweis persönlicher Unzulänglichkeit. Die Motivation ist nicht die Freude an guter Arbeit, sondern der Schrecken vor dem, was passiert, wenn die Arbeit nicht gut genug ist. Der Unterschied liegt nicht in der Höhe der Latte, sondern in dem, was geschieht, wenn Sie sie reißen.

Wie sieht das in der Praxis aus? Stellen Sie sich zwei Grafikdesignerinnen vor, beide talentiert, beide sorgfältig.

Anna bekommt die Rückmeldung, das Logo könnte schlichter sein. Sie sagt "guter Punkt", überarbeitet es und ist mit dem Ergebnis zufrieden. Am Abend geht sie zum Yoga.

Lisa bekommt dieselbe Rückmeldung. Sie entwirft das Logo komplett neu. Dreimal. Bis zwei Uhr nachts. Morgens schickt sie es trotzdem los, mit dem Gefühl, es sei immer noch nicht gut genug, und grübelt den ganzen Tag darüber, ob die Kundin sie für inkompetent hält.

Beide wollen großartige Arbeit abliefern. Aber Anna treibt es an. Lisa lähmt es.

Perfektionismus und Persönlichkeit: was die Big Five zeigen

Der Zusammenhang zwischen Perfektionismus und Persönlichkeitsmerkmalen ist kein Zufall. Eine Metaanalyse von Smith, Sherry und Kollegen aus dem Jahr 2019, die 77 Studien mit knapp 25.000 Teilnehmenden zusammenfasste, förderte klare Muster zutage.

Die Gewissenhaftigkeit ist das Merkmal, das man am ehesten mit Perfektionismus verbindet. Gewissenhafte Menschen sind organisiert, verlässlich und zielorientiert. Und tatsächlich korreliert Gewissenhaftigkeit positiv mit dem selbstorientierten Perfektionismus, der "gesünderen" Variante. Eine gewissenhafte Person will Dinge gut machen, weil ihr Qualität wirklich am Herzen liegt. Ist sie zugleich emotional stabil, wirkt ihr Perfektionismus eher als Motor denn als Bremse.

Dann ist da noch der Neurotizismus. Und hier wird es kompliziert. Neurotizismus, also die Neigung zu Angst, Stress und negativen Gefühlen, ist der stärkste Vorhersagewert für maladaptiven Perfektionismus. Besonders für die sozial vorgeschriebene Form. Wer hohe Werte hat, nimmt jede Situation als mögliche Bedrohung wahr. Die Rückmeldung der Führungskraft ist keine Gelegenheit zu wachsen, sondern ein Beleg für Versagen. Ein Vortrag vor Kolleginnen ist keine Chance, die eigene Arbeit zu zeigen, sondern die Vorbereitung einer öffentlichen Blamage.

Spannend ist das Zusammenspiel beider Merkmale. Eine Person mit hoher Gewissenhaftigkeit und hohem Neurotizismus hat ein Problem. Die Gewissenhaftigkeit treibt sie zu hohen Maßstäben. Der Neurotizismus lässt sie nichts unter Perfektion akzeptieren. Das Ergebnis ist ein Perfektionist, der pausenlos arbeitet, nie zufrieden ist und langsam, aber sicher ausbrennt.

Falls Sie wissen möchten, wo Sie stehen: Der Big-Five-Persönlichkeitstest zeigt Ihnen Ihre Werte auf beiden Dimensionen. Und gerade die Kombination aus Gewissenhaftigkeit und Neurotizismus verrät Ihnen, ob Ihr Perfektionismus eher Verbündeter oder Gegner ist.

Wenn Perfektionismus lähmt: Aufschieben und Burnout

Perfektionismus hat zwei überraschende Folgen, die auf den ersten Blick widersinnig wirken. Perfektionisten wollen, dass alles hervorragend wird. Warum schieben sie dann auf und brennen aus?

Perfektionismus und Prokrastination

Es klingt paradox. Wer will, dass alles makellos ist, sollte logischerweise so früh wie möglich anfangen. Das Gegenteil ist der Fall. Eine Metaanalyse von Sirois, Molnar und Hirsch aus dem Jahr 2017 bestätigte, dass maladaptiver Perfektionismus und Prokrastination eng zusammenhängen.

Der Mechanismus ist simpel. Wenn Sie wissen, dass das Ergebnis makellos sein muss, löst schon der Beginn Angst aus. Was, wenn ich es nicht hinbekomme? Was, wenn es nicht gut genug ist? Also putzen Sie stattdessen die Wohnung, scrollen durch soziale Medien oder betreiben "Recherche", die nie endet. Das ist keine Faulheit. Das ist ein Schutzmechanismus. Solange Sie nicht angefangen haben, können Sie nicht scheitern.

Timothy Pychyl von der Carleton University hat es knapp zusammengefasst: Prokrastination ist kein Problem des Zeitmanagements, sondern des Umgangs mit Gefühlen. Und Perfektionismus erzeugt genau die Gefühle, die Sie durch Aufschieben zu regulieren versuchen: Furcht, Angst und Selbstzweifel.

Wie viele Stunden haben Sie schon damit verbracht, etwas zu polieren, das längst fertig war? Und wie viele Projekte haben Sie nie begonnen, weil Sie auf den "richtigen Moment" oder die "bessere Idee" gewartet haben?

Perfektionismus und Burnout

Hill und Curran führten 2016 eine Metaanalyse von 43 Studien mit knapp 10.000 Teilnehmenden durch. Der Befund: Perfektionistische Sorgen (Angst vor Fehlern, das Gefühl unerfüllbarer Erwartungen) standen in einem mittleren bis starken positiven Zusammenhang mit Burnout. Perfektionistisches Streben (der Wunsch nach hoher Leistung) führte für sich genommen nicht zu Burnout, solange keine Angst vor dem Scheitern hinzukam.

Ein Perfektionist brennt anders aus als jemand, der schlicht zu viel Arbeit hat. Bei normaler Überlastung fahren Sie zurück. Sie verschieben weniger Wichtiges, delegieren, sagen ab. Ein Perfektionist kann das nicht. Jede Aufgabe ist gleich kritisch, weil jede einzelne diejenige sein könnte, die Unvollkommenheit offenlegt. Also gibt er überall Vollgas, bis der Tank leer ist.

Hinzu kommt, dass Perfektionisten Hilfe oft nicht annehmen können. Delegieren bedeutet Kontrollverlust. Und Kontrollverlust bedeutet, dass das Ergebnis den eigenen Maßstäben womöglich nicht genügt. Also machen sie lieber alles selbst. Und wundern sich, warum es mehr Energie kostet, als sie haben.

Warnzeichen für ungesunden Perfektionismus

Die meisten Perfektionisten halten sich nicht für Perfektionisten. Oder sie sehen es als Tugend. Fünf Signale deuten darauf hin, dass Ihr Perfektionismus vom Motor zur Bremse geworden ist:

  • Sie brauchen für Aufgaben regelmäßig deutlich länger als nötig. Nicht weil die Sache es verlangt, sondern weil "es noch nicht ganz sitzt".
  • Wichtige Projekte bleiben liegen, weil Sie sich nicht bereit fühlen anzufangen. Sie warten auf den Moment, in dem Sie genug Informationen, Zeit oder Eingebung haben.
  • Rückmeldungen bringen Sie aus dem Gleichgewicht, selbst positive. Ein "starke Arbeit" beruhigt Sie nicht, weil Sie wissen, dass Folie 14 nicht perfekt war.
  • Im Vergleich mit anderen schneiden Sie stets schlechter ab. Eine Kollegin hat einen Fachartikel veröffentlicht? Sie hätten zwei schaffen müssen. Ein Freund läuft Marathon? Sie eigentlich auch, aber Ihnen fehlt die Zeit, weil Sie ständig arbeiten.
  • Erholung fühlt sich nach Verschwendung an. Ein Abend mit einem Buch auf dem Sofa löst Schuldgefühle aus, weil Sie etwas "Produktives" tun könnten.

Wenn Sie sich in drei oder mehr Punkten wiedererkannt haben, lohnt ein genauerer Blick auf Ihren Perfektionismus. Nicht um ihn abzuschaffen. Sondern um ihn zu steuern, statt sich von ihm steuern zu lassen.

So zähmen Sie ungesunden Perfektionismus

Das Ziel ist nicht, Dinge nicht mehr gut machen zu wollen. Das Ziel ist, nicht mehr zu leiden, wenn sie nicht makellos sind. Fünf Ansätze aus der kognitiven Verhaltenstherapie und der Forschung.

Das Prinzip "gut genug"

Herbert Simon, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, unterschied zwei Arten des Entscheidens: Maximieren und Zufriedenstellen. Ein Maximierer sucht die bestmögliche Option. Ein Zufriedensteller sucht eine Option, die gut genug ist. Untersuchungen von Barry Schwartz aus dem Jahr 2002 zeigten, dass Zufriedensteller mit ihren Entscheidungen durchweg glücklicher sind, obwohl (oder gerade weil) sie der Perfektion nicht hinterherjagen.

In der Praxis heißt das: Legen Sie vor Beginn einer Aufgabe fest, wie "gut genug" aussieht. Nicht ideal. Nicht perfekt. Gut genug. Eine Mail an einen Kollegen braucht keine drei Überarbeitungen. Eine Präsentation fürs Team braucht keine Animationen. Das Abendessen für die Familie muss nicht aus einem Sternekochbuch stammen. Setzen Sie den Maßstab vorab und bleiben Sie dabei.

Katastrophenszenarien überprüfen

Die kognitive Verhaltenstherapie kennt die Technik des "Verhaltensexperiments". Ein Perfektionist glaubt, auf ein nicht makelloses Ergebnis folge die Katastrophe. Die Technik besteht darin, diese Katastrophe absichtlich zu testen. Schicken Sie eine Mail mit einem Tippfehler. Geben Sie einen Bericht einen Tag früher ab, obwohl Sie ihn noch verbessern könnten. Sagen Sie in einer Besprechung "das weiß ich nicht".

Was passiert? In 99% der Fälle nichts. Niemand bemerkt den Tippfehler. Der Bericht reicht völlig aus. Eine Kollegin sagt "ich auch nicht", und alle machen weiter. Nur kann ein Perfektionist das nicht wissen, bevor er es ausprobiert. Denn seine Furcht beruht nicht auf Erfahrung, sondern auf Vorstellung.

Selbstmitgefühl statt Selbstkritik

Kristin Neff, Psychologin an der University of Texas, erforscht Selbstmitgefühl seit 2003. Ihre Arbeiten zeigen, dass Menschen, die mitfühlend mit sich umgehen (nicht nachsichtig, das ist ein Unterschied), sich schneller von Rückschlägen erholen und langfristig besser abschneiden. Selbstmitgefühl heißt nicht "es ist egal, dass ich es vermasselt habe". Es heißt "ich habe es vermasselt, und das ist normal, weil Fehler menschlich sind".

Probieren Sie es aus: Fragen Sie sich beim nächsten Fehler, was Sie einer engen Freundin in derselben Lage sagen würden. Wahrscheinlich nicht "du bist unfähig". Eher "das passiert, beim nächsten Mal klappt es besser". Warum sagen Sie es nicht auch sich selbst?

Identität und Leistung trennen

Maladaptive Perfektionisten setzen ihren Wert mit ihrer Leistung gleich. "Wenn mein Projekt scheitert, bin ich ein Versager." Das ist eine kognitive Verzerrung, und daran lässt sich arbeiten. Ein Projekt kann scheitern, ohne dass es etwas über Ihren Wert als Mensch aussagt. So wie eine verlorene Tennispartie Sie nicht zu einer schlechten Tennisspielerin macht, macht ein misslungenes Projekt Sie nicht zu einer inkompetenten Fachkraft.

Es hilft, bewusst auf die eigene Sprache zu achten. "Ich bin ein Versager" gegenüber "dieses Projekt ist nicht aufgegangen". "Ich bin dumm" gegenüber "diese eine Sache habe ich nicht verstanden". Eine kleine Verschiebung im Wortlaut, eine große Verschiebung im Gefühl.

Zeitlimits setzen

Perfektionismus frisst Zeit. Das Parkinsonsche Gesetz besagt, dass sich Arbeit so weit ausdehnt, wie Zeit zur Verfügung steht. Für Perfektionisten gilt das doppelt. Geben Sie sich eine Stunde für eine Mail, feilen Sie eine Stunde daran. Geben Sie sich zehn Minuten, schreiben Sie sie in zehn Minuten. Und sie wird gut genug sein.

Ein praktischer Kniff: Nutzen Sie einen Timer. Nicht als Stressmittel, sondern als Schutz vor dem eigenen Perfektionismus. Sagen Sie sich "ich habe 30 Minuten für diese Aufgabe" und geben Sie ab, wenn der Timer klingelt. Auch wenn es nicht perfekt ist. Mit der Zeit werden Sie feststellen, dass die Welt nicht zusammenbricht.

Perfektionismus an sich ist keine Diagnose und braucht keine Behandlung. Wenn er aber mehr nimmt, als er gibt, wenn er Sie Schlaf, Beziehungen oder die Freude an der Arbeit kostet, dann lohnt es sich, die Regeln zu ändern. Nicht die Latte tiefer legen, sondern sich nicht länger dafür bestrafen, dass Sie sie nicht jedes Mal überspringen.

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